Die Top 10 der Luxus-Elektroautos 2026
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Die Top 10 der Luxus-Elektroautos 2026

Letzte Aktualisierung: 22. August 2026

Die Top 10 der Luxus-Elektroautos in der Schweiz im Jahr 2026 umfasst Modelle von 65'000 CHF (Xiaomi SU7 Ultra) bis zu über 1'800'000 CHF (Rimac Nevera), die alle eine WLTP-Reichweite von mindestens 500 km aufweisen.

Das Wichtigste aus diesem Artikel

  • Die Top 10 der Luxus-Elektroautos in der Schweiz im Jahr 2026 umfasst Modelle von 65'000 CHF (Xiaomi SU7 Ultra) bis zu über 1'800'000 CHF (Rimac Nevera), die alle eine WLTP-Reichweite von mindestens 500 km aufweisen.

  • Der Lucid Air Gran Touring ist mit 824 km nach WLTP der Reichweiten-Champion und hält damit einen von Guinness anerkannten Weltrekord.

  • Der Porsche Taycan Turbo GT und der Rimac Nevera dominieren in Sachen reiner Leistung mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter 2,5 Sekunden.

  • Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Xiaomi SU7 Ultra, der eine mit den Marktführern des Segments vergleichbare Leistung bei einem Preis liefert, der viermal niedriger ist als der eines Porsche Taycan.

  • Die 800-V-Architektur, die bei mehreren Modellen der Rangliste (Porsche, Lotus, Polestar) zum Einsatz kommt, ermöglicht eine Aufladung von 10 auf 80 % in etwa 15 bis 20 Minuten.

  • Unter alpinen Winterbedingungen liegt die tatsächliche Reichweite im Durchschnitt um 38 % unter den WLTP-Werten – ein entscheidender Faktor, den Schweizer Autofahrer berücksichtigen sollten.

  • Das Schnellladenetz in der Schweiz umfasst mehr als 17.000 öffentliche Ladestationen und wird durch private Ladelösungen ergänzt, die auf Wohnanlagen und Unternehmen zugeschnitten sind.

Welche Kriterien wurden bei dieser Top-10-Liste berücksichtigt?

Um unsere Top 10 zu erstellen, haben wir die Elektrofahrzeuge anhand einer Reihe von Kriterien verglichen, die sowohl für Fahrer, die eine echte elektrische Reichweite wünschen, als auch für Liebhaber purer Leistung entscheidend erschienen. Und zwar folgende:

  • Die WLTP-Reichweite (Worldwide Harmonised Light Vehicles Test Procedure): Dieser Standard, der als europäischer Zulassungszyklus gilt, bezeichnet die maximale Fahrstrecke, die ein Elektroauto ohne Aufladen zurücklegen kann. Er steht im Gegensatz zur tatsächlichen Reichweite, die beispielsweise im Winter oder in den Bergen geringer ausfallen kann.

  • DC-Schnellladung (Direct Current): Dieses Kriterium bezeichnet die Zeit, die benötigt wird, um das Luxus-Elektroauto (von 10 auf 80 % Batterieladung) mithilfe der ultraschnellen Gleichstrom-Ladetechnologie aufzuladen.

  • Beschleunigung 0–100 km/h: Die Zeit, die das Fahrzeug benötigt, um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Und Vorsicht: Einige der in der Liste aufgeführten Fahrzeuge sind sehr, SEHR schnell!

  • Der in der Schweiz üblicherweise festgestellte Preis des Fahrzeugs inklusive Mehrwertsteuer.

Natürlich reichen diese Kriterien nicht aus, um sich ein zu 100 % verlässliches Urteil über jedes einzelne Auto zu bilden. Deshalb konnten auch andere Faktoren eine Rolle spielen, wie beispielsweise die Qualität der Ausstattung, der allgemeine Komfort des Fahrzeugs oder auch das Design der Karosserie.

Die Top 10 der Elektro-Luxusautos in der Schweiz 2026: Die ausgewählten Modelle

Nun kommen die Preisträgerinnen des Jahrgangs 2026 in der Kategorie „Luxus-Elektroauto“ an die Reihe. Wie Sie der untenstehenden Tabelle entnehmen können, hat dieser neue Jahrgang etwas Außergewöhnliches an sich, da alle vorgestellten Modelle eine Reichweite von mindestens 500 km nach WLTP aufweisen.

Modell

Hersteller

Reichweite nach WLTP

0-100 km/h

Startpreis (in CHF)

Lucid Air Gran Touring

Lucid

824 km

2 bis 4 Sekunden

90 000

Porsche Taycan Turbo GT

Porsche

620 km

2,3 Sekunden

220 000 

Rimac Nevera

Rimac

500 km

2 Sekunden

1 800 000

Lotus Emeya 600

Lotus

500 km

4,15 Sekunden

100 000

Polestar 5 Dual Motor

Polestar

670 km

3,9 Sekunden

110 000

BMW i7

BMW

600 km

3,7 Sekunden

118 000

Rolls Royce Spectre

Rolls Royce

530 km

4,5 Sekunden

312 281

Xiaomi SU7 Ultra

Xiaomi

550 km

5,2 Sekunden

65 000

Tesla Model S

Tesla

630 km

2,1 Sekunden

86 000

Mercedes EQS

Mercedes

650 km

3,4 Sekunden

97 000

Lucid Air Grand Touring: Reichweite steht an erster Stelle

Im Juli 2025 schrieb der Lucid Air Grand Touring Geschichte, indem er den Guinness-Weltrekord für die längste von einem Serien-Elektrofahrzeug ohne Aufladen zurückgelegte Strecke aufstellte. Diese Limousine, die von einem kalifornischen Team aus ehemaligen Tesla-Mitarbeitern (unter anderem) entwickelt wurde, hatte gerade die Städte St. Moritz in der Schweiz und München in Deutschland miteinander verbunden – eine Strecke von 1.205 km, davon ein Großteil in den Bergen.

Diese Leistungen lässt der Lucid Air auch im Alltag unter Beweis stellen, da er alle seine Konkurrenten in puncto WLTP-Reichweite (824 km) übertrifft. Damit lassen sich lange Strecken ohne große Sorgen zurücklegen, zumal die Batterie (117 kWh brutto) des Lucid Air auch mit Tesla-Ladestationen kompatibel ist. Das Fahrzeug ist ganz klar für lange Fahrten konzipiert, da seine kompakten Motoren einen beachtlichen Innenraum sowie ein riesiges Panorama-Cockpit und Stauräume bieten, die für eine Limousine dieser Klasse weit über dem Durchschnitt liegen.

Hinzu kommen eine sorgfältige Verarbeitung, edle Materialien und Zubehör auf dem neuesten Stand der Eleganz – das Ergebnis ist das Beste, was es derzeit im Bereich der elektrischen Luxusautos gibt. Wie das britische Team der Website Top Gear sagt: „Das Fahrverhalten ist spritziger und der Innenraum gemütlicher als bei jedem Tesla, den wir bisher gefahren sind“.

Das trifft sich gut: Der CEO von Lucid Motors, Peter Rawlinson, ist ein ehemaliger Tesla-Mitarbeiter. Laut Aussagen, über die unsere französischen Kollegen berichten, war der Brite der Ansicht, sein Unternehmen sei der Konkurrenz, einschließlich Tesla, bereits „um mehrere Jahre voraus“. Das verspricht viel. Ein Wermutstropfen jedoch: Derzeit ist der Lucid Air, ein noch sehr junges Modell, in der Schweiz nur schwer zu bekommen.

Der Lucid Air im Überblick

Vorteile +

  • Seine unschlagbare Reichweite

  • Sein raffiniertes Design

  • Sein Platzangebot und seine Stauräume

Nachteile -

  • Noch junge Marke

  • Noch begrenztes Händlernetz

Porsche Taycan Turbo GT: Wenn Elektromobilität auf Leistung trifft

Mit seinem Taycan Turbo GT beweist Porsche den wenigen noch verbliebenen Skeptikern, dass Elektroantrieb ein Synonym für enorme Leistung sein kann. Anfang 2024 präsentierten sich die 700 PS des Taycan auf der Nürburgring-Nordschleife mit dem Weissach-Paket (der Rücksitz wurde durch einen Helmhalter aus Carbon ersetzt, ergänzt durch einen festen Heckflügel aus dem gleichen Material). Das Ergebnis: eine Rundenzeit von 7:07,55 Minuten, womit der Rekord des Rimac Nevera um wenige Hundertstelsekunden verfehlt wurde.

Man muss sagen, dass es sich hier um ein wahres Kraftpaket handelt, das bei aktiviertem Overboost-Modus in knapp über 2 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Diese Leistungen sind auf den Einsatz von Carbonfasern in weiten Teilen des Fahrzeugs, die Aerodynamik des Fahrwerks (inspiriert von klassischen Modellen) und das gebogene Display zurückzuführen, das es ermöglicht, die Geschwindigkeit auf der Straße bequem zu halten.

Über die reine Leistung hinaus hat der Taycan Turbo GT auch in Sachen Energieeffizienz einiges zu bieten, insbesondere seit der Einführung der neuesten Weiterentwicklungen im Jahr 2026. Seine 105-kWh-Performance-Plus-Batterie und die 800-V-Architektur ermöglichen eine Schnellladung von 10 auf 80 % in 18 Minuten sowie eine maximale Reichweite von 620 km.

Ein großer Wermutstropfen ist jedoch: Unter realen Bedingungen kann die Reichweite der Batterie drastisch sinken, insbesondere wenn man die Leistung des Fahrzeugs voll ausnutzt oder überwiegend in den Bergen fährt. So liegt die Reichweite auf der Autobahn laut einem Test von Porsche.com eher bei 400 km, was vor allem auf das sehr hohe Gewicht des Fahrzeugs (2365 kg) zurückzuführen ist. Wie dem auch sei: Der begrenzte Stauraum, der durch das Weissach-Paket noch weiter eingeschränkt wird, verhindert lange Fahrten.

Der Porsche Taycan Turbo GT im Überblick

Vorteile +

  • Seine beeindruckende Leistung

  • Sein unverwechselbares Design

  • Seine Batterie und seine 800-V-Architektur

Nachteile -

  • Seine geringe Reichweite bei hohen Geschwindigkeiten

  • Sein begrenzter Innenraum

  • Sein hohes Gewicht

Rimac Nevera: Ein neuer Champion betritt die Rennstrecke

„Schon 30 Sekunden am Steuer des Rimac Nevera [...] reichen aus, um zu spüren, dass er außergewöhnlich ist. Man spürt, dass er sich von allen anderen ultraschnellen Autos unterscheidet, die man bisher gefahren ist – egal, ob mit Verbrennungsmotor oder Elektroantrieb“. Mit diesen Worten beginnt der Journalist Steve Sutcliffe seinen Bericht über den Nevera, der vom kroatischen Rimac-Team entwickelt wurde. Die Emotionen sind da, ebenso wie die Fahrerlebnisse.

Zur Erinnerung: Der Rimac Nevera hält den Rundenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife vor dem Taycan Turbo GT, was ihn direkt in die Riege der Luxus-Elektroautos aufsteigen lässt. Entworfen von einem 23-Jährigen, verdankt er diese außergewöhnliche Leistung seinem intuitiven Design und seinem übermächtigen Motor mit 1.914 PS, der ihn in 2 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 412 km/h erreicht.

Der Nevera, dessen Wert auf fast 2 Millionen Euro geschätzt wird, überzeugt die Experten vor allem durch sein einfaches Fahrverhalten und seine Straßenlage – trotz seiner enormen Leistung. Diese Stabilität ist zum Teil der quer im Boden angeordneten 120-kWh-Batterie zu verdanken, die für eine nahezu perfekte Gewichtsverteilung der 2.150 kg sorgt – weder zu weit vorne noch zu weit hinten.

„Der Nevera wirkt wie das ausgereifte Produkt eines Unternehmens, das seine Produkte seit Jahrzehnten und nicht erst seit ein paar Jahren verfeinert“, schrieb der Journalist Steve Sutcliffe. Müsste man jedoch etwas bemängeln, könnte man die WLTP-Reichweite hervorheben, die auf der Autobahn kaum über 500 km hinausgeht. Wie wir beim Porsche Taycan Turbo GT gesehen haben, geht Leistung oft auf Kosten der Reichweite. Schliesslich verfügt der Nevera „nur“ über ein 120-kWh-Batteriepaket. Das war bei einem so leistungsstarken Fahrzeug zwar zu erwarten, aber wenn man schon 1,8 Millionen Schweizer Franken hinblättert, sollte man auch von Genf nach Zürich fahren können, ohne zwischendurch aufladen zu müssen.

Der Rimac Nevera im Überblick

Vorteile +

  • Seine Geschwindigkeitsrekorde

  • Sein ausgeklügeltes und einzigartiges Design

  • Sein Fahrverhalten

Nachteile -

  • Seine geringe Reichweite bei hohen Geschwindigkeiten

  • Sein hohes Gewicht

Lotus Emeya 600: 15 Minuten, und schon geht’s wieder los

Lotus, das mittlerweile zum chinesischen Geely-Konzern gehört, hat im vergangenen Jahr nach dem Eletre sein zweites Luxus-Elektroauto auf den Markt gebracht: den Emeya. Und man kann zumindest sagen, dass dieses neue Modell nicht dazu da ist, nur eine Nebenrolle zu spielen – vor allem, wenn man bedenkt, dass es in einer 612-PS-Version unter dem Namen Emeya 600 erhältlich ist.

Um es ganz offen zu sagen: Die Stärke des Emeya 600 liegt eindeutig in seiner Ladegeschwindigkeit. Ausgestattet mit einer 800-V-Architektur und einer Ladeleistung von 400 kW bietet das neueste Modell von Lotus die beeindruckendsten Werte in dieser Kategorie im Premium-EV-Segment. Urteilen Sie selbst: Mit Gleichstrom (DC) lässt sich die Batterie in etwas mehr als 15 Minuten von 10 auf 80 % aufladen.

Was die WLTP-Reichweite angeht, liegt man zwar weit hinter dem Niveau des Lucid Air zurück, erreicht aber dennoch über 500 km im Hybridbetrieb – unter Berücksichtigung von Ladeverlusten und Reichweitenverlusten in den Bergen. Der Eco-Fahrmodus ergänzt diese Leistung und erhöht die Reichweite des Lotus Emeya 600 auf über 560 km.

Zugegeben, die Beschleunigungswerte liegen ziemlich weit hinter denen der Giganten unter den Elektro-Luxusautos zurück (der Lotus Emeya 600 beschleunigt in 4,3 Sekunden von 0 auf 80 km/h). Und natürlich wirkt sich das Gewicht des Fahrzeugs (2.550 kg) stark auf seine Fahrleistungen aus. Und vielleicht fehlt es dem Emeya sogar ein wenig an der Eleganz und Raffinesse, für die Lotus bekannt ist. Aber man darf nicht vergessen, dass es sich um eines der günstigsten Autos dieser Auswahl handelt und dass es doch eine verlockende Vorstellung ist, sich einen Premium-Hyper-GT für knapp 100.000 CHF zu gönnen.

Der Lotus Emeya 600 im Überblick

Vorteile +

  • Seine rasante Ladegeschwindigkeit

  • Sein Preis-Leistungs-Verhältnis

  • Sein Fahrverhalten

Nachteile -

  • Seine geringe Reichweite bei hohen Geschwindigkeiten

  • Sein hohes Gewicht

Polestar 5 Dual Motor: Ein Grand-Tourer, der auch die Rundenzeiten nicht außer Acht lässt

Glaubt man den Schweden von Polestar, die den 5 Dual Motor konzipiert, entworfen und gebaut haben, präsentiert sich ihr neues Baby als „GT mit purer Leistung“. Ein Widerspruch in sich, den man sofort versteht, wenn man sich die Zahlen ansieht: Mit 748 ch und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,9 Sekunden spielt er in der Liga der Supersportwagen mit und bleibt dennoch ein echter Fünf-Sitzer-GT für den Alltag.

Das stärkste Argument des Polestar 5 ist seine WLTP-Reichweite von 670 km im gemischten Fahrzyklus, die darauf beruht, dass der Heckmotor deaktiviert werden kann, sodass nur der Frontmotor zum Einsatz kommt. Hinzu kommt die 800-V-Architektur, die es ermöglicht, den NMC-Lithium-Ionen-Akku bei 350 kW in etwas mehr als 20 Minuten von 10 auf 80 % aufzuladen.

Was Design und Innenausstattung angeht, präsentiert sich der Polestar als direkter Nachfolger seines schwedischen Landsmannes Volvo, der vor allem auf Komfort und Ergonomie setzt, obwohl das Fahrzeug eine Motorleistung von 884 ch aufweist. So bietet der Polestar 5 neben einer hochwertigen Innenausstattung aus Leder und Eiche beheizbare Sitze mit Massagefunktion, einen geräumigen Innenraum, ein äußerst sicheres Fahrverhalten und eine Reduzierung der Umgebungsgeräusche. Zudem präsentiert sich Polestar als der umweltbewusste Kandidat dieser Top-10-Liste, da ein Großteil seiner Materialien aus dem Recycling stammen soll und das Leder unter Berücksichtigung des Tierschutzes hergestellt wird.

Schade ist allerdings, dass der Polestar 5 nur ein Kofferraumvolumen von 365 Litern bietet. Wer sportliche Fahrleistungen schätzt, muss sich bei der Konkurrenz umsehen, da der Polestar 5 auf 205 km/h gedrosselt ist. Aber wie bereits erwähnt: Beim Polestar 5 steht der Komfort an erster Stelle.

Der Polestar 5 Dual Motor im Überblick

Vorteile +

  • Sein unübertroffener Komfort

  • Seine unvergleichliche Eleganz mit edlen Materialien

  • Sein Fahrverhalten

Nachteile -

  • Seine begrenzte Leistung

  • Sein begrenztes Kofferraumvolumen

BMW i7: Ein Grand Tourer, der auch die Rundenzeiten nicht außer Acht lässt

Ein Elektro-BMW, aber eben doch ein BMW. Wenn man den BMW i7 betrachtet – seine klaren Linien, die Schönheit seines Chassis, die Perfektion seiner Konturen –, gibt es keinen Zweifel: Der deutsche Gigant hat der Welt erneut ein kleines Juwel geschenkt. Genau das schrieb übrigens der Journalist Greg Potts zu Beginn seines Testartikels: „Wir bitten um Entschuldigung. Wir hatten vergessen, dass die Fotos des BMW i7 mit einem Warnhinweis versehen werden sollten.“

Kurz gesagt: Wir haben es hier mit einer echten Limousine zu tun, die Klasse ausstrahlt, ohne protzig zu wirken – genau die Art von Fahrzeug, die für Präsidentenkonvois eingesetzt wird. Der Innenraum ist geräumig, leise und mit edlen Materialien sowie einer ganzen Reihe von Technologien, Beleuchtungselementen und Flachbildschirmen ausgestattet. Ein wahrer Kontrollturm.

Anfangs ist man vielleicht etwas überwältigt von so viel Technik, da alle Bedienelemente digitalisiert wurden, aber man gewöhnt sich daran. Dennoch werden nach wie vor häufig Softwareprobleme und andere Fehler gemeldet.

Auch in Sachen reiner Leistung hat der i7 einiges zu bieten. Was das Laden angeht, ist der BMW i7 mit einer 101,7-kWh-Batterie und einer 195-kW-DC-Schnellladetechnologie ausgestattet, die eine Aufladung von 10 auf 80 % in 31 Minuten ermöglicht. Das ist zwar langsamer als bei der Konkurrenz, aber immer noch sehr ordentlich.

Und wie sieht es auf der Straße aus? Hier kommt das adaptive automatische Rekuperationssystem von BMW ins Spiel, das anhand von GPS-Daten und den Verkehrsbedingungen ermittelt, wie viel Energie bei jedem Lösen des Gaspedals zurückgewonnen werden kann.

Der BMW i7 im Überblick

Vorteile +

  • Sein unübertroffener Komfort

  • Seine unvergleichliche Eleganz mit edlen Materialien

  • Sein Fahrverhalten

Nachteile -

  • Langsameres Aufladen als bei der Konkurrenz

  • Nach wie vor wiederkehrende Softwareprobleme

Rolls-Royce Spectre: Wenn Altes auf Neues trifft

Einen Rolls-Royce Spectre – die Elektro-Variante des „La Rose Noire Droptail“ – zum ersten Mal zu sehen, ist, als würde man in wenigen Sekunden in eine Steampunk-Welt oder in jene alten Mafiafilme der 1930er Jahre versetzt. Der Rolls-Royce Spectre, der 2023 auf den Markt kommt (was in der Welt der Luxus-Elektroautos mehreren Jahrzehnten entspricht), hüllt seinen Fahrer in eine Welt aus edlen Holzverkleidungen und Sitzen der Oberschicht ein und meistert gleichzeitig den Übergang zur reinen Elektromobilität.

Der Rolls-Royce Spectre ist nicht nur imposant, sondern überzeugt auch durch seine Fahrleistung, trotz seines gewaltigen, fast 3 Tonnen schweren Karosseriegewichts. Der Spectre basiert auf einer Aluminiumplattform, in der eine 102-kWh-Batterie untergebracht ist, und wird von zwei Motoren angetrieben. Der Heckmotor leistet 255 ch, während der Frontmotor weitere 480 ch beisteuert, was eine angegebene Gesamtleistung von 735 ch ergibt. Das Ergebnis: von 0 auf 100 in 4,4 Sekunden. Weit, sehr weit entfernt von den Bestzeiten der Premium-E-Autos, aber für ein Fahrzeug dieser Größe ist das dennoch beeindruckend.

Was die Energieeffizienz angeht, liefert der Spectre ordentliche, wenn auch nicht überragende Werte: eine WLTP-Reichweite von 530 km und eine Ladezeit des Lithium-Ionen-Akkus von 10 auf 80 % in 34 Minuten – vorausgesetzt, es wird ein 195-kW-Ladegerät verwendet. Angesichts dieser eher bescheidenen Leistungsdaten empfiehlt es sich, bereits am Startpunkt über eine effiziente Ladelösung zu verfügen, wie sie beispielsweise von AMP IT angeboten wird, die in Schweizer Immobilienparks und Unternehmensstandorten zunehmend Verbreitung findet.

Insgesamt sind die Fahrleistungen überzeugend, ebenso wie das gesamte Fahrerlebnis am Steuer des Rolls-Royce Spectre – beispielsweise die Geräuschdämmung, die Wunder wirkt, sobald man die Türen schließt.

Was den Preis des Rolls-Royce Spectre (über 400'000 CHF) angeht, so ist dieser viermal so hoch wie der eines Porsche Taycan Turbo GT. Ist das gerechtfertigt? Das müssen Sie selbst entscheiden.

Der Rolls-Royce Spectre im Überblick

Vorteile +

  • Das unvergleichliche, unbeschreibliche Rolls-Royce-Erlebnis

  • Sein einzigartiges Design

  • Sein Komfort

Nachteile -

  • Langsameres Aufladen als bei der Konkurrenz

  • Sein Preis steht möglicherweise nicht im Einklang mit seiner Leistung

Xiaomi SU7 Ultra: Der Preis ist niedrig, die Geschwindigkeit jedoch nicht

Der Xiaomi SU7 Ultra, der in China von einem Unternehmen konzipiert, entwickelt und hergestellt wurde, das normalerweise Smartphones verkauft, ist ein Paradoxon auf Rädern. Im Oktober 2024 wurde er zur schnellsten Serien-Elektro-Limousine der Welt, indem er auf dem Nürburgring den Rundenrekord in seiner Klasse brach und dabei unter anderem das Tesla Model S und den Porsche Taycan Turbo GT hinter sich ließ. Und das, obwohl ihr Hersteller gerade erst in den Markt für elektrische Luxusautos eingestiegen ist und ihr Verkaufspreis 62'000 CHF nicht übersteigt – also viermal weniger als der des oben genannten Porsche.

Zugegeben, aber wie sieht es mit der Energieeffizienz aus? Mit einer Ladegeschwindigkeit von 5,2C lässt sich der Ladezustand in 11 Minuten von 10 % auf 80 % erhöhen, und die CATL-Qilin-Batterie hält bei 20 % Ladezustand eine Leistung von 800 kW aufrecht. Auch hier steht der SU7 Ultra den Spitzenmodellen im Premium-EV-Segment in nichts nach. Was die WLTP-Reichweite angeht, liegt sie bei rund 630 km, womit die chinesische Limousine in ihrer Kategorie zur Spitzenklasse gehört.

Auch in puncto Design steht das Fahrzeug in nichts nach, denn der Xiaomi SU7 enthält an zahlreichen wichtigen Stellen (Armaturenbrett, Sitze usw.) Kohlefaser, was das Gewicht reduziert und dem Ganzen gleichzeitig ein ausgesprochen sportliches Aussehen verleiht. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Sitze scheinen etwas zu nah am Boden zu sein, wodurch die Knie etwas zu hoch liegen.

Wie dem auch sei, der Xiaomi SU7 Ultra bietet mit Abstand das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Leistung, Reichweite, Design, Fahrspaß – bei einem so niedrigen Preis lässt sich kaum etwas Besseres finden.

Der Xiaomi SU7 Ultra im Überblick

Vorteile +

  • Ein luxuriöses Interieur

  • Eine hervorragende Reichweite

  • Der Preis

Nachteile -

  • Der Sitz ist zu tief

  • Das Fahrzeug ist in Europa schwer zu bekommen

Tesla Model S: Dreizehn Jahre später – die Leistung ist nach wie vor auf dem höchsten Niveau

Das Tesla Model S muss man nicht mehr vorstellen: Als es vor über zehn Jahren auf den Markt kam, revolutionierte es die Welt der Luxus-Elektroautos, ja sogar die gesamte Automobilbranche. Denn damals wurde neben der Einführung der ersten Tesla-Modelle ein ganzes System angeboten: ein umfangreiches Netz von Supercharger-Ladestationen mit dem „T“ der amerikanischen Marke, die heute gang und gäbe sind.

Mehr als ein Jahrzehnt später, geprägt von den zahlreichen Skandalen seines exzentrischen Chefs, präsentieren sich das überarbeitete Tesla Model S und sein Schwestermodell, das Model Y, im ersten Halbjahr 2025 mit 2’246 Zulassungen weiterhin als die meistverkauften Modelle in der Schweiz. Man muss sagen, dass die Argumente nach wie vor sprechen: Ein Model S zu fahren ist immer noch ein einzigartiges Erlebnis – mit einem Fahrzeug, das schnell, reaktionsfreudig und bemerkenswert komfortabel ist.

Es gibt zwei Versionen des Tesla Model S: die Standardversion und die noch leistungsstärkere Plaid-Version. Beide sind mit derselben 100-kWh-Batterie ausgestattet, die eine Reichweite von bis zu 650 km für die erste und 550 km für die zweite Version bietet. Unter realen Bedingungen und unter Berücksichtigung der Schweizer Berge liegt die Reichweite bei etwa 400 km, was bereits bemerkenswert ist. Wenn Sie jedoch die neueste Supercharger-Version mit dem Model S nutzen möchten, benötigen Sie einen Adapter.

Noch ein Wort zur Leistung: Das Standardmodell des Tesla Model S mit seinen beiden Motoren vorne und hinten beeindruckt bereits mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,1 Sekunden, doch das Plaid-Modell versetzt uns in eine ganz andere Dimension. Mit insgesamt drei Motoren entwickelt es eine atemberaubende Leistung von 1.006 ch, die in Verbindung mit dem „Ludicrous“-Modus eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 1,99 Sekunden ermöglicht. Hoffentlich haben Sie ein starkes Herz.

Das Tesla Model S im Überblick

Vorteile +

  • Das Tesla-Fahrerlebnis

  • Seine Beschleunigung

  • Seine Verarbeitung

Nachteile -

  • Das Fahrzeug ist über zehn Jahre alt, und das macht sich langsam bemerkbar

  • Das seit einigen Jahren angeschlagene Image von Tesla

Mercedes-Benz EQS: das erste maßgeschneiderte Modell der Marke

Wie das Team von Top Gear über dieses erste, speziell für den Elektroantrieb konzipierte Mercedes-Elektromodell so treffend sagt: „Wenn Ihnen pure Raffinesse bei einem Luxusauto wichtig ist, dann ist dies der neue Maßstab.“ Und trotz der anfänglichen Vorbehalte der Marke mit dem Doppelwinkel kann man sagen, dass sie bei diesem neuesten Modell, das darauf ausgelegt ist, die neuesten elektrischen Innovationen voll auszuschöpfen, keine halben Sachen gemacht hat.

Sofern Sie sich für Hinterradantrieb und Allradantrieb entscheiden, können Sie von einer angegebenen Reichweite von bis zu 778 km profitieren (in der Praxis sind es jedoch eher 100 km weniger). Was das Laden angeht, unterstützt der EQS Ladeleistungen von bis zu 200 kW, was weniger ist als bei den leistungsstärksten Modellen dieser Klasse (darunter der Porsche Taycan Turbo GT). Dennoch kann der EQS mit einem 350-kW-Schnellladegerät in nur einer halben Stunde von 10 auf 80 % aufgeladen werden.

Was die Leistung angeht, gehört er zwar nicht zur Spitzenklasse, aber das ist auch nicht das angestrebte Ziel. Wie dem auch sei: Die 544 PS des EQS sorgen mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden für ordentlich Schwung.

Dann folgt das Erlebnis im Innenraum, umgeben von Leder, edlem Rohholz und drei digitalen Bildschirmen hinter einer einzigen Panoramascheibe – ganz im Stil eines Concept Cars. Ein Minimalismus, der an den Stil von Tesla erinnert. Und das ist vielleicht der verwirrendste Aspekt, denn man erkennt zwar das gesamte Mercedes-Benz-Universum und die klassische Eleganz wieder, jedoch in einem technologischen Rahmen, der entschieden auf die Zukunft ausgerichtet ist, ja sogar an Science-Fiction erinnert.

Der Mercedes-Benz EQS im Überblick

Vorteile +

  • Das erste maßgeschneiderte Elektroauto von Mercedes

  • Die Verarbeitung und die Qualität der edlen Materialien

  • Seine WLTP-Reichweite

Nachteile -

  • Ziemlich begrenzte sportliche Fahrleistungen

  • Viele Ausstattungsmerkmale gehören nicht zur Serienausstattung

WLTP-Reichweite vs. tatsächliche Reichweite im alpinen Winter: Was hinter den Zahlen steckt

Wir haben es oben bereits angesprochen, aber man kann es nicht oft genug betonen: Um die tatsächliche Reichweite eines Fahrzeugs zu beurteilen, ist es wichtig, seine Leistung unter den schwierigsten Bedingungen zu betrachten – insbesondere, wenn man in der Schweiz lebt. Extreme Kälte, verschneite Straßen, Höhenunterschiede, eine Batterie, die durch die Beheizung des Fahrzeugs stark beansprucht wird: All dies sind Faktoren, die zu einer Verringerung der Reichweite eines Elektrofahrzeugs beitragen.

Jedes Jahr führt der norwegische Automobilclub NAF einen großen Praxistest durch, bei dem Elektrofahrzeuge ohne Aufladen so lange gefahren werden, bis das Auto nicht mehr weiterfahren kann. Die letzte Ausgabe des Tests, die diesen Winter unter besonders schwierigen Bedingungen (bis zu -32 °C) stattfand, lieferte eindeutige Ergebnisse: Im Durchschnitt betrug die Abweichung zwischen den realen Bedingungen und den WLTP-Daten -38 %. Das bedeutet, dass ein Auto, das eigentlich 500 km zurücklegen soll, in Wirklichkeit nur 350 km schafft.

Diese Daten sind wichtig, da ein leeres Auto gleichbedeutend mit dem Ausfall der Heizung ist. Das kann schnell gefährlich werden, wenn man mitten in den Bergen festsitzt.

Aufladen in der Schweiz: Welche Möglichkeiten gibt es?

Was Schnellladestationen angeht, mangelt es in der Schweiz nicht an Möglichkeiten. Wie bereits erwähnt, gab der TSC bereits mehr als 17.000 landesweit installierte Ladestationen bekannt, darunter fast 3.000 Gleichstrom-Ladestationen (Schnellladestationen) – eine Zahl, die stetig steigt. Hinzu kommen die Ladelösungen, die in privaten Wohnanlagen und auf Firmenparkplätzen angeboten werden.

Erwähnenswert ist zudem, dass die 800-V-Technologie nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Sie wird es mehr oder weniger kurzfristig ermöglichen, ein damit ausgestattetes Fahrzeug in etwa 15 Minuten fast vollständig aufzuladen.

Hier eine kurze Übersicht über die verfügbaren Ladelösungen:

Solution 

Anzahl der Stationen in der Schweiz

Preis

Wird Schnellladen angeboten?

iONITY

144 Ladepunkte und 19 Ladestationen (siehe Karte)

Zwischen 0,25 und 0,50 CHF/kWh, je nach Tarif

Ja

Swisscharge

Ladestationen verteilt auf 1.160 Ladestationen (siehe Karte)

0,15 bis 20 CHF (ohne MwSt.) pro kWh, je nach den Bedingungen des über die App abgeschlossenen Abonnements

Ja

evpass

369 Ladezonen (siehe Karte)

Von 0,44 (ohne Abonnement) bis 0,59 CHF (mit Abonnement) für das Laden mit 22 kW und 0,80 CHF/kWh für das Gleichstromladen

Ja

AMP IT

15.000 private Ladestationen (in Wohnanlagen oder Unternehmen)

55 CHF/Monat bei Miete, 20 CHF/Monat bei Kauf der Ladestation (Kaufpreis: 2’190 CHF)

Ja

Wie hoch sind die Gesamtbetriebskosten eines Elektrofahrzeugs?

Bevor man ein Elektroauto kauft – und erst recht ein Luxus-Elektroauto –, sollte man ein Konzept verstehen: die Gesamtbetriebskosten (TCO, Total Cost of Ownership), mit denen sich die Wirtschaftlichkeit eines Autos über seine gesamte Nutzungsdauer hinweg bewerten lässt, wobei beispielsweise Energiekosten, Wartungskosten und Fördermittel berücksichtigt werden. Hier sind einige nicht zu vernachlässigende Vorteile eines Elektrofahrzeugs gegenüber einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor:

  • Die Energiekosten eines Elektrofahrzeugs sind deutlich geringer als die eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor. Schätzungen zufolge belaufen sich die Kosten für das Aufladen eines Elektroautos im Durchschnitt auf etwa 470 CHF pro Jahr (bei einer Gesamtfahrleistung von 15'000 km), gegenüber 1'520 CHF für ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Elektrofahrzeuge haben weniger mechanische Teile, die gewartet oder ausgetauscht werden müssen, da sie keinen Benzinmotor haben.

  • Für Käufer von Elektroautos stehen Subventionen und finanzielle Förderungen zur Verfügung, meist in Form von Steuervergünstigungen. Um zu erfahren, welche finanziellen Förderungen in Ihrem Kanton angeboten werden, sehen Sie sich die Liste hier an.

  • Ein Elektroauto unterliegt einem geringeren Verschleiß als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Dadurch behält es mittelfristig einen besseren Wiederverkaufswert.

HINWEIS: Im November 2023 hat die Schweizerische Eidgenossenschaft die Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge abgeschafft. Seit dem 1. Januar 2024 gilt für alle Fahrzeuge die eidgenössische Kfz-Steuer in Höhe von 4 %.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Luxus-Elektroautos in der Schweiz

Welche Luxus-Elektroauto-Modelle sind in der Schweiz erhältlich?

Zu nennen sind beispielsweise der Porsche Taycan (darunter der Turbo S mit einer Reichweite von bis zu 680 km), der BMW iX, der Mercedes EQS und der EQS SUV, der Audi e-tron GT, der Lotus Eletre und der Emeya, der Lucid Air sowie Hypercars wie der Rimac Nevera. Der BMW iX3 50 xDrive wurde übrigens zum „Schweizer Auto des Jahres 2026“ gekürt.

Gibt es in der Schweiz steuerliche Vorteile, wenn man ein elektrisches Luxusauto besitzt?

Die Besteuerung von Elektrofahrzeugen gleicht sich nach und nach der von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor an, wodurch der Wettbewerbsvorteil schwindet. Einige Kantone – wie Genf, Freiburg oder Luzern – bieten noch immer Erleichterungen bei der Zulassung oder einmalige Subventionen an, die bei den effizientesten Fahrzeugen bis zu 50–60 % der Abgaben abdecken können. Diese Förderungen sind jedoch befristet und oft degressiv.

Wie funktioniert das Aufladen in der Schweiz?

Anbieter wie Ionity oder AMAG bieten Komplettlösungen an: Wallboxen für zu Hause, Kombinationen mit Photovoltaikanlagen … Ein Unternehmen wie AMP IT bietet in der Schweiz umfassende Ladelösungen für Unternehmen und Immobilienbestände an. Für lange Fahrten durch die Alpen decken die Tesla-Supercharger und das Ionity-Netz die wichtigsten Autobahnachsen ab.

Wie hoch ist der Marktanteil von Elektrofahrzeugen in der Schweiz?

In der Schweiz lag der Anteil der Elektrofahrzeuge im Jahr 2025 bei 20 %. Trotz eines leichten Rückgangs des Automobilmarktes im Jahr 2025 hat sich der Anteil der reinen Elektroautos in der Schweiz bei über 20 % stabilisiert. Rechnet man die Plug-in-Hybride mit ein, verfügt mittlerweile fast jeder dritte im Land verkaufte Neuwagen über ein Ladesystem.

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